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Kontakt
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu den Statistiken? Melden Sie sich bitte bei Dr. Urs Hugentobler, Tel. +41 44 632 22 97
Die Publikationsaktivität und -wirkung der ETH Zürich wird mit bibliometrischen Analysen ermittelt.
Abgeschlossen. Bericht und Kommentare sind im Bereich Management Informationen unter Spezialberichte verfügbar.
Die bibliometrische Analyse bezweckt einen Überblick zu Publikationsaktivität und –wirkung der ETH Zürich und dient als Basis für die DIALOG Gespräche mit dem ETH-Rat. Intern soll die Studie auch zur Unterstützung der kommenden Peer Reviews genutzt werden können. Die Resultate dienen aber auch als Diskussionsbasis für die Gespräche zwischen Schulleitung und Departementen, gerade auch um die Leistungsausweise ins richtige Licht zu rücken oder um Fragen zur Veröffentlichungsstrategie zu klären. Nicht zuletzt soll anhand dieser ersten umfassenden Analyse deren Wert zur Unterstützung der internen Entscheidungsfindung – im Sinne eines weiteren Mosaiksteins im Gesamtbild – geprüft werden. Dazu wird die Schulleitung dann auf ein Feedback der Departemente angewiesen sein, da die Bedeutung und richtige Interpretation der Resultate erst nach intensiver Auseinandersetzung mit den Autoren der Studie und den Forschungsgruppen - den ‚Produzenten’ der Publikationen - abgeschätzt werden kann.
Die Studie wird durch das Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden (NL)
durchgeführt. Betrachtet werden die Publikationen der vergangenen 10
Jahre, welche in so genannten ISI-Zeitschriften erschienen sind. Die
Auswahl der Publikationen erfolgt
aufgrund der vielen Adressvariationen für die ETH Zürich, unter denen in
den letzten Jahren ETH-Publikationen erschienen sind.
Verifizierung der Basisdaten
durch die Departemente: Nach vorliegen der Publikationslisten werden
diese den Departementen möglichst gut vorsortiert zur Kontrolle
verfügbar gemacht. Damit wollen wir sicherstellen, dass für die Autoren
ersichtlich ist, welche Publikationen in die Analyse einfliessen und welche
nicht. An dieser Stelle werden die Listen vervollständigt werden können.
Das CWTS in
Leiden führt die Analyse aufgrund dieses verifizierten Datensatzes durch
und liefert einem Bericht ab, der neben einer Gesamtsicht zur ETH Zürich
auch die Profile der einzelnen Departemente enthält (siehe Seite 3:
Zusammenstellung der erhobenen und berechneten Indikatoren).
Vorgängig der DIALOG
Gespräche wird die Studie durch die Autoren von CWTS an der ETH Zürich
präsentiert. Im Anschluss daran haben die Departemente die Möglichkeit,
die Resultate aus Sicht der beleuchteten Einheiten zu kommentieren. Die
Schulleitung ist dabei sehr an den Spezifika der einzelnen Bereiche
interessiert, aber auch an der Einschätzung der Bedeutung der Resultate
für die einzelnen Departemente.
Der kommentierte Bericht dient als eine der
Grundlagen für die DIALOG Gespräche zwischen der Schulleitung der ETH
Zürich und dem ETH-Rat, aber auch als Input für kommende
Departements-Evaluationen.
Für die
bibliometrische Analyse werden die Publikationsdaten der vergangenen 10
Jahre benötigt. Im Publikationspool sind erst Daten seit 2003 enthalten,
weshalb eine Erhebung mittels ETH-Adressen erfolgt. Die in der Analyse
verwendeten Publikationen werden in den
Publikationspool eingelesen.
Im Rahmen der
Bereichsgespräche haben verschiedene Departemente ihre Bedenken zur
Verwendung bibliometrischer Indikatoren mitgeteilt; diese wurden
aufgenommen und sind in das Projekt eingeflossen. Im Folgenden einige
Bemerkungen dazu:
Es ist uns bewusst, dass die Beschränkung auf
ISI-Publikationen nicht allen Bereichen gerecht wird, was bei der
Interpretation der Resultate zu berücksichtigen ist. Die Forschungsgruppen
selber kennen die verschiedenen Kanäle am besten, über welche die
Forschungsresultate veröffentlicht werden. Im Rahmen des internen
Jahresberichtes übertragen die Forschungsgruppen jeweils alle ihre
veröffentlichten Artikel jährlich in den Publikationspool (seit 2003).
Aus diesen Publikationsangaben lässt sich der Anteil an ISI- und
non-ISI Veröffentlichungen für die Departemente abschätzen. Es wird
gegenwärtig geprüft, in welchem Umfang so genannte wichtige non-ISI Publikationen
(z.B. Monografien, Proceedings) in die Auswertung einbezogen werden
können. Diese Publikationen sind wohl nicht in ISI-Journals erschienen,
werden aber oft in solchen zitiert.
Aus der oben beschriebenen Beschränkung der
Publikationen ist ersichtlich, dass die einzelnen Fachgebiete nur sehr
bedingt miteinander verglichen werden können. Vielmehr werden die
Resultate einzelner Fachgebiete der ETH Zürich im Vergleich mit einem
weltweiten Durchschnitt für das gleiche Fachgebiet betrachtet. Dabei
geht man von der Annahme aus, dass das Publikationsverhalten der
verschiedenen Forschungsgruppen innerhalb eines Fachgebietes ähnlich
ist.
Es sind verschiedene Beispiele bekannt,
bei denen bibliometrische Kennzahlen (oft nur die Anzahl der
Veröffentlichungen) in Formeln zur Berechnung der Mittelzuteilung
eingeflossen sind, was zu einer (in diesem Ausmass nicht erwünschten)
raschen Anpassung der Forschenden an das erfolgversprechendste
Publikationsverhalten geführt hat (z.B. möglichst viele
Veröffentlichungen zu produzieren). Die Schulleitung ist sich dieser
Gefahr bewusst und will die Resultate als ein Indikator im Rahmen einer
umfassenden Beurteilung der Lehr- und Forschungsleistungen verwenden. Die
beste Nutzung verspricht die Verwendung im Rahmen von Peer Reviews.
Die
Übersicht [pdf, 49kb] zu den von CWTS erhobenen und berechneten Indikatoren zur
bibliometrischen Analyse enthält nähere Details zur Methodik.
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